Die „Declaration of Independence“ – eine Verfassung vor der Verfassung?
Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 ist das Gründungsdokument der ersten modernen Demokratie. Mit Blick auf den 250. Jahrestag in 2026 beschäftigt sich die Reihe „Die ‚Declaration of Independence‘ als lebendige Tradition, 1776 – 2026“ mit deren Wirkungsgeschichte und Aktualität – gerade auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Entwicklungen in den USA.
Vortrag
Mit der Declaration of Independence vom 4. Juli 1776 feiern die USA ihre Geburtsstunde. An die Vereinigten Staaten war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch gar nicht zu denken. Die unmittelbare Folge der Declaration bestand in der souveränen Staatlichkeit der britischen Kolonien in Nordamerika. Diese mussten sich nun neu organisieren, und aus dieser Notwendigkeit entstand ein Novum von welthistorischer Bedeutung: die moderne Verfassung. Um diesen Zusammenhang soll es in dem Vortrag gehen.
Referent
Prof. Grimm, Bundesverfassungsrichter a. D., Humboldt-Universität zu Berlin
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.
- Datum:
- 27.05.2026
- Uhrzeit:
- 19:00
- Veranstaltungsort:
- Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität, Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg
- Veranstalter:
- Hessische Landeszentrale für politische Bildung, John McCloy Transatlantic Forum und Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte