Zum Hauptinhalt springen

Ungarn wählt. Was steht für Europa auf dem Spiel?

Europagespräch

Am 12. April wählt die ungarische Bevölkerung ein neues Parlament. Ganz Europa verfolgt diese Wahl mit großer Aufmerksamkeit. Seit über 15 Jahren bestimmt Viktor Orbán mit seiner Partei Fidesz die Politik des Landes. In dieser Zeit wurde die Verfassung mehrfach geändert und das politische System zunehmend in eine illiberale, autoritäre Richtung entwickelt. Eingriffe in Justiz, Medien und Zivilgesellschaft, die Einschränkung von Persönlichkeitsrechten sowie wiederkehrende Konflikte mit der Europäischen Union waren prägend. Noch immer sind Milliarden an EU-Mitteln wegen mangelnder Rechtsstaatlichkeit eingefroren.

Doch wie geht es weiter? Wird Orbán seine Mehrheit erneut verteidigen? Wofür steht die führende Oppositionspartei TISZA unter Péter Magyar? Wie beeinflussen aktuelle wirtschaftliche Belastungen, steigende Preise, Ungarns Verhältnis zu Russland und der Umgang mit dem Krieg in der Ukraine die Stimmung im Land? Und vor allem: Was bedeutet das Wahlergebnis für die Zukunft eines geeinten Europas in einer zunehmend fragilen internationalen Ordnung?

Mit geladenen Expertinnen und Experten aus Budapest, Berlin und Brüssel sprechen wir über die aktuelle Situation und die möglichen Auswirkungen des Wahlergebnisses auf die Europäische Union.


Referierende:

  • Dr. Melani Barlai, Andrássy Universität Budapest und NGO Unhack Democracy
  • Dr. Kai-Olaf Lang, Stiftung Wissenschaft und Politik
  • Kathrin Schmid, ARD-Studio Brüssel

Moderation:

Carla Sappok, Journalistin und Mitglied im Speakers-Pool Team Europe Direct der Europäischen Kommission

 

Die Veranstaltung richtet sich an Europa-Interessierte jedes Alters.

Eintritt frei. Anmeldung erbeten unter: https://www.evangelische-akademie.de/kalender/ungarn-waehlt/63878/

Datum:
25.03.2026
Uhrzeit:
18:30 - 20:30
Veranstaltungsort:
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main
Veranstalter:
Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Evangelische Akademie Frankfurt, Europe Direct Relais Rhein-Main, Koordinierungsstelle EU-Angelegenheiten der Stadt Frankfurt, School of Personal Development and Education (ScoPE) und Frankfurt University of Applied Sciences