Auschwitz: Woran gilt es heute zu erinnern?
Vortrag und Lesung von Dr. Ulrich Schneider
Auschwitz steht weltweit als Synonym für den vom nationalsozialistischen Staat begangenen systematischen und fabrikmäßigen Völkermord an Menschen, die nicht in die Rassenvorstellung oder Weltherrschaftspläne des nationalsozialistischen Regimes passten – Juden, Sinti und Roma, Slawen, sowjetische Kriegsgefangene, politische Gegner oder wegen ihrer sexuellen Orientierung aus der „Volksgemeinschaft“ ausgegrenzte.
Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz in Polen. 1996 wurde in Deutschland in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus der 27. Januar – als Jahrestag der Befreiung – zum bundesweiten Gedenktag erklärt. 2005 riefen ihn die Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust aus.
Auch im Jahr 2026 stellt sich die Frage des Erinnerns und Gedenkens: Wie kann in Zeiten der zunehmenden Fremden- und Menschenfeindlichkeit die gesellschaftliche Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus angemessen wachgehalten werden? Woran genau gilt es zu erinnern?
Der Historiker Dr. Ulrich Schneider wird in seinem einstündigen Vortrag auf die Geschichte des Vernichtungslagers Auschwitz und dessen Rolle im Holocaust eingehen. Neben der Vermittlung von Fakten wird er auch von seinen Begegnungen mit Zeitzeugen berichten, wodurch die Veranstaltung einen persönlichen und unmittelbaren Charakter erhält. Nach dem Vortrag steht der Referent für Publikumsfragen zur Verfügung.
Der Eintritt zum Vortrag ist kostenfrei.
- Datum:
- 27.01.2026
- Uhrzeit:
- 18:00
- Veranstaltungsort:
- Museum der Stadt Butzbach, Färbgasse 16, 35510 Butzbach
- Veranstalter:
- Referat I/1 der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, Museum der Stadt Butzbach und Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e. V.