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Persistenz des Antizionismus. Israelfeindschaft in Geschichte und Gegenwart

Ein Vortrag von Prof. Dr. Stephan Grigat

Am Beginn des 21. Jahrhunderts ist die antizionistische Ideologie zu neuem Leben erwacht und weist weit über den Kreis linker Kleingruppen hinaus. In den Attacken auf Israel tritt der Antisemitismus als eine spezifische Form des Judenhasses nach Auschwitz auf, der sich gegen den kollektiven Juden, den jüdischen Staat, richtet. Der Vortrag wird zum einen Grundzüge einer Kritischen Theorie des Israelhasses skizzieren, frühe Formen eines antisemitischen Antizionismus vor der Gründung Israels beleuchten und die Modifikationen in den diversen Ausprägungen des Antizionismus nach 1945 beleuchten. Zum anderen soll verdeutlicht werden, vor welchen Herausforderungen Israel durch die veränderten Realitäten des Nahen Ostens und durch die aktuellen Erscheinungsformen des Antizionismus steht.

Referierender: Prof. Dr. Stephan Grigat, Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) in Aachen.

Live-Stream unter: https://www.youtube.com/@Netzwerknbkk

Datum:
25.06.2024
Uhrzeit:
18:30
Veranstaltungsort:
Alte UB 3, Bismarckstr. 37, 35390 Gießen
Veranstalter:
Referat I/1 der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, Netzwerk für politische Bildung und Kommunikation (NBKK), Justus-Liebig-Universität Gießen