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Olympia unter dem Hakenkreuz: Die Spiele von 1936 in Berlin - Thomas Altmeyer

Aus der Sicht des NS-Regimes war Olympia vor allem propagandistisch eine willkommene Gelegenheit: Deutschland sollte als überlegene, gleichzeitig aber friedliche und weltoffene Großmacht inszeniert werden. Viele Besucher ließen sich von der monumentalen Propaganda während der Spiele und auch von deren Inszenierung in den Olympia-Filmen von Leni Riefenstahl beeindrucken.

Doch zum Star und Publikumsliebling wurde sehr zum Ärger des Regimes ausgerechnet der schwarze US-Leichtathlet Jesse Owens. Auch andere Olympioniken fanden Wege, sich zu widersetzen: Unter ihnen waren etwa der Ringer Werner Seelenbinder sowie der norwegische Nationaltrainer und ehemalige HSV-Profi Asbjørn Halvorsen. Ihrer Geschichte wird Thomas Altmeyer, wissenschaftlicher Leiter des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945, in seinem Vortrag nachgehen.


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe: Sport | Macht | Geschichte 

In der Veranstaltungsreihe beschäftigen wir uns mit einer Auswahl bekannter wie unbekannter Beispiele aus der Sportgeschichte vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis heute. Die Beispiele reichen vom legendären Fußballspiel im Dezember 1914 im Zug des "Weihnachtsfriedens" an der Westfront über die Ereignisse während der Olympiaden von 1936 und 1972 bis hin zur Geschichte und Gegenwart der jüdischen Sportbewegung Makkabi.

Die Veranstaltungsreihe läuft von 16.03. bis 01.12.2022, teils in Präsenz.


Informationsmaterial
verknüpfter Informationsflyer
https://www.vhs-badhomburg.de/sportmachtgeschichte

Datum:
13.10.2022
Uhrzeit:
19:30 - 21:00
Veranstaltungsort:
Online
Veranstalter*in:
Eine Veranstaltungsreihe der VHS Bad Homburg mit Unterstützung des Referats I/1 der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung.