Datum Uhrzeit Veranstaltung Ort
19. Sep. 2020
11:00 – 17:00
virtuell
11:00 – 17:00 Jugendfachseminar "A Nation Divided? The U.S. Elections 2020"

Im Wahljahr 2020 sind die USA von Krisen dominiert. Die Pandemie, die Wirtschaftskrise und die landesweiten Proteste gegen Polizeigewalt befeuern Konflikte, die die US-amerikanische Gesellschaft schon lange spalten.
Vor diesem Hintergrund wollen wir im diesjährigen Jugendseminar nicht nur über das Wahlsystem, die Kandidaten und mögliche Wahlausgänge sprechen, sondern auch die Polarisierung von Gesellschaft, Politik und Medien thematisieren.

virtuell
22. Sep. 2020
18:00 – 19:30
virtuell
18:00 – 19:30 Polarisierung und Konflikt: Fragmentierung und Wertewandel in Innenpolitik und Gesellschaft der USA

Häufig steigt die Beliebtheit von Politiker*innen in Krisenzeiten, aber gilt das auch für einen Donald Trump? Dieser und anderen Fragen möchten wir in unserem Webseminar nachgehen.

virtuell
24. Sep. 2020
19:00
Wiesbaden
19:00 Willige Vollstrecker oder standhafte Richter? Die Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main in Zivilsachen 1933-1945

Teil der Veranstaltungsreihe: “Das Problem Auschwitz beginnt nicht erst an den Toren von Auschwitz und Birkenau”

Dr. Georg Falk und Dr. Ulrich Stump
Der Vortrag stellt die Ergebnisse einer in den letzten Jahren von einer richterlichen Arbeitsgruppe durchgeführten und nun veröffentlichten umfassenden Untersuchung über die Zivilrechtsprechung des Oberlandesgerichts in der NS-Zeit vor. Anhand konkreter Fallgeschichten wird der zivilrichterliche Alltag plastisch deutlich, aber auch der Lebensalltag der Menschen im NS-Staat wird konkret nachvollziehbar. Insbesondere: Wie ging die Justiz mit rassistisch und politisch Verfolgten um? Hier stehen Unrechtsurteile und mutige Entscheidungen nebeneinander. Insgesamt offenbart sich eine Ziviljustiz, die mit der ,Normalität‘ ihrer Rechtsprechung zur Stabilisierung des Unrechtssystems beitrug.

Wiesbaden
29. Sep. 2020
18:00 – 19:30
virtuell
18:00 – 19:30 #BlackLivesMatter im US-Wahlkampf 2020: Historische Kontinuitäten und Brüche

Häufig steigt die Beliebtheit von Politiker*innen in Krisenzeiten, aber gilt das auch für einen Donald Trump? Dieser und anderen Fragen möchten wir in unserem Online-Seminar nachgehen.

virtuell
29. Sep. 2020
18:00
virtuell
18:00 Das Europäische Parlament online „live“ erleben

In diesem Planspiel-Seminar erleben die Teilnehmer/innen in einer Konferenzschaltung den Weg der Entscheidungsfindung im Europäischen Parlament. Angeleitet durch die Spielleitung als Parlamentspräsident/in beraten Sie als Abgeordnete/r über den Wiederaufbaufonds im Rahmen der Corona-Krise.
Dauer: ca. 2 bis 2,5, Stunden

virtuell
06. Okt. 2020
18:00 – 19:30
virtuell
18:00 – 19:30 Die US-Wahlen und die Frauenfrage: Premiere einer Vize-Präsidentin oder Business as Usual im Weißen Haus?

Häufig steigt die Beliebtheit von Politiker*innen in Krisenzeiten, aber gilt das auch für einen Donald Trump? Dieser und anderen Fragen möchten wir in unserem Webseminar nachgehen.

virtuell
19. Okt. 2020
18:00 – 19:30
virtuell
18:00 – 19:30 Die Zerstörung Amerikas - Wie Donald Trump sein Land und die Welt verändert

Häufig steigt die Beliebtheit von Politiker*innen in Krisenzeiten, aber gilt das auch für einen Donald Trump? Dieser und anderen Fragen möchten wir in unserem Webseminar nachgehen.

virtuell
22. Okt. 2020
19:00
Wiesbaden
19:00 Frankfurt und die Juden. Neuanfänge und Fremdheitserfahrungen 1945-1990

Teil der Veranstaltungsreihe: “Das Problem Auschwitz beginnt nicht erst an den Toren von Auschwitz und Birkenau”

Dr. Tobias Freimüller
War die Geschichte jüdischen Lebens in der Bundesrepublik vor allem ein langfristig erfolgreicher Prozess von Aussöhnung und Neubeginn nach dem Holocaust? Oder verharrten die wenigen jüdischen Überlebenden, die sich im »Land der Täter« ansiedelten, lediglich auf »gepackten Koffern« und traten öffentlich kaum in Erscheinung? Am Beispiel der Stadt Frankfurt am Main und der Juden, die dort nach 1945 lebten, zeigt sich die Widersprüchlichkeit und Komplexität der jüdischen Nachkriegsgeschichte Westdeutschlands wie unter einem Brennglas. In Frankfurt entstand unter dem Schutz der amerikanischen Besatzungsmacht rasch ein Netz jüdischer Institutionen und später eine intellektuelle Szene, deren Leuchtturm das aus dem Exil zurückgekehrte Institut für Sozialforschung war. Gleichwohl blieb das Verhältnis zwischen Juden und Nichtjuden in Frankfurt besonders konfliktreich. Tobias Freimüller zeichnet die Neuanfänge und Brüche jüdischen Lebens als Geschichte von Migrations- und Fremdheitserfahrungen, aus denen sich in den 1980er Jahren schließlich ein neues jüdisches Selbstbewusstsein entwickelte. (Verlagsankündigung)

Wiesbaden
02. Nov. 2020 – 04. Nov. 2020
ganztägig
Frankfurt am Main
ganztägig Betzavta – Toleranz- und Demokratiebildung nach israelischem Modell (Basismodul)

Was passiert eigentlich, wenn sich zwei Menschen oder eine Gruppe von Menschen einigen müssen: im Arbeitsleben, in der Schulklasse, im Verein? Welche „Regeln“ werden dabei berücksichtigt und wie sind sie eigentlich entstanden? Warum werden manche Ideen aus der Gruppe gehört und manche nicht? Wie werden Alpha-Tiere zu Alpha-Tieren und wieso lassen die anderen sie machen? Wie entstehen Mehrheiten in Gruppen und warum sind Minderheiten häufig unzufrieden?

Frankfurt am Main
17. Nov. 2020
18:00 – 19:30
18:00 – 19:30 Debattendienstag. Der verbesserte Mensch: der Cyborg in mir

In der Reihe zur digitalen Diskussionskultur „Wir müssen reden!“ lädt das Museum für Kommunikation in Kooperation mit der Hessischen Landezentrale für politische Bildung zum „Debattendienstag Online“ ein, der wie immer live gestreamt wird. Das Publikum kann sich per Chat und via Social Media mit Fragen und Anmerkungen von Zuhause am Gespräch beteiligen.

26. Nov. 2020
19:00
Wiesbaden
19:00 Die Demokratisierung und der Hessische Landtag nach 1945 – Wechselwirkungen zwischen Politik und Gesellschaft

Teil der Veranstaltungsreihe: “Das Problem Auschwitz beginnt nicht erst an den Toren von Auschwitz und Birkenau”

Dr. Sabine Schneider
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fanden sich in fast allen Parteien ehemalige Nationalsozialisten wieder, so auch in Hessen bis hinein in die Landesregierung. Am Beispiel verschiedener NS-belasteter Landtagsabgeordneter beschäftigt sich der Vortrag mit der Bedeutung dieser Politiker für die Demokratisierung. Setzten sie sich trotz – oder gerade wegen – ihrer Erfahrungen im Nationalsozialismus für die Demokratie ein? Oder standen sie aufgrund langanhaltender Demokratieskepsis und illiberalen Auffassungen den Bemühungen um die Demokratisierung im Weg? Ein weiterer Schwerpunkt beschäftigt sich mit dem Hessischen Landtag als Institution: Wie wirkte das höchste politische Gremium Hessens innerhalb der jungen Bundesrepublik einerseits auf die Abgeordneten und ihre individuellen Lernprozesse und andererseits nach außen auf die Bevölkerung und den gesamtgesellschaftlichen Demokratisierungsprozess? Anhand des Landtags und seiner Abgeordneten ermöglicht der Vortrag einen anschaulichen und durch zahlreiche Quellen belegbaren Blick auf die Erfolgsgeschichte der bundesrepublikanischen Demokratie.

Wiesbaden
10. Dez. 2020
19:00
Wiesbaden
19:00 Angst und Schrecken für den Endsieg. Kriegsgerichtsbarkeit in Hessen im Zweiten Weltkrieg am Beispiel des Marburger Feldkriegsgerichts

Teil der Veranstaltungsreihe: “Das Problem Auschwitz beginnt nicht erst an den Toren von Auschwitz und Birkenau”

Dr. Albrecht Kirschner
Dass im Zweiten Weltkrieg Kriegsgerichte nicht nur an der Front, sondern ebenfalls in der Heimat, auch in Hessen, flächendeckend tätig waren, war den Zeitgenossen nur allzu bekannt. Mit geschätzten 30.000 Todesurteilen und 20.000 Hinrichtungen übertrafen die Kriegsgerichte sogar die gesamte politische Justiz rein quantitativ deutlich – der Volksgerichtshof, die politischen Senate an einigen OLGs und die Sondergerichte verhängten zwischen 1933 und 1945 rund 17.500 Todesurteile. Kein Wunder ist es da, dass die Kriegsgerichte nicht nur im Alltag der Soldaten Angst und Schrecken verbreiteten.
Nach einem allgemeinen Überblick zur Wehrmachtjustiz und Hinweisen auf die Zahl der Kriegsgerichte, die im heutigen Hessen aktiv waren, stellt Albrecht Kirschner die Tätigkeit, die Funktionsweise sowie die Auswirkungen auf den Alltag von Beteiligten und Unbeteiligten anhand des Marburger Feldkriegsgerichts vor. Abschließend geht er in einem Ausblick noch kurz auf die Nachwirkungen der Gerichtstätigkeit bis weit in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ein.

Wiesbaden
Datum Uhrzeit Veranstaltung Ort
ganzjährig   Workshops: "Fair Play Hessen"

Im Rahmen des Fair Play Forums und der damit angebotenen Workshops werden Ehrenamtliche in Vereinen/ Schiedsrichtervereinigungen zur Fair Play Thematik geschult.

ganzjährig   BAUSTELLE DEMOKRATIE - Seminarreihe Junge Akademie Frankfurt

In der Theorie weiß man es schon lange, in der Praxis zeigt es sich immer deutlicher: Unsere Demokratie ist eine Dauerbaustelle! Denn: Die Ordnung unseres Zusammenlebens muss einerseits ein verlässlich geregeltes System sein, andererseits mehr als je zuvor auf Herausforderungen reagieren können. Schafft die Demokratie in Deutschland und Europa diesen Spagat? Und wie können wir als Bürger/innen in dieser dauerhaften „Unvollkommenheit“ ein gutes Miteinander gestalten?