“Wie politisch sind Games?”

Dürfen und sollen Games politisch sein? Dieser Frage gehen wir in unserem Online-Vortrag/-Panel mit Expert:innen aus der Games-Branche nach.

Video- und Computerspiele boomen seit Corona extrem, waren aber auch schon davor stark im Trend. Als Kulturgut sind sie Teil der medialen Öffentlichkeit und tragen auch zur Meinungsbildung bei.
Dabei greifen Games reale Konflikte in fiktiven Szenarien auf, thematisieren Geschichte, Kriege, Dystopien oder Utopien. Sie beinhalten Geschlechterklischees oder gesellschaftliche Stereotypen und stellen Spielerinnen und Spieler nicht selten vor ethische Fragen. Darüber hinaus können sie soziale, ökonomische oder politische Projektionsflächen sein, in denen alternative Gesellschaftsentwürfe und Interaktionen zwischen den Spielerinnen und Spielern erprobt werden können, in die sich viele Gamer bewusst hinein begeben. Große Entwicklerfirmen bestreiten oft die politischen Dimensionen ihrer Videospiele. Gründe genug also, die Frage zu stellen: Wie politisch sind Games?

#1 Input: Wie politisch sind Games? Politische und historische Dimensionen von Videospielen /
Christian Huberts (Dipl. Kulturwissenschaftler); Felix Zimmermann (Public Historian)
Moderation: Patrick Lenz, Referent Politische Bildung online, Bay. Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Neben dem Fokus auf die inhaltlichen Aspekte von Computerspielen, beschäftigen wir uns außerdem mit der Frage: Wie spiegeln sich gesellschaftliche und politische Debatten in der Gaming-Community wider? Welche Effekte und Konsequenzen lassen sich in der Gaming-Szene beobachten?
Darüber sprechen wir mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Journalismus und Gaming.

#2 Panel-Diskussion: Wie spiegeln sich gesellschaftliche und politische Diskurse in der Gaming-Community? /
Dr. Benjamin Strobel (Medienpsychologe), Valentina Birke (Projektmanagerin Indie Arena Booth), Prof. Linda Breitlauch (Medienwissenschaftlerin/Game Design), Sissor (Gamerin @sissorstream)
Moderation: Helena Hirschler, Referentin Hessische Landeszentrale für politische Bildung

Anmeldung:
Anmeldung unter https://eveeno.com/118752857

Datum und Uhrzeit
13. November 2020
17:00 – 21:00

Veranstaltungsort
online

Durchführung
Diese Veranstaltung wird von II/2 durchgeführt.

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