Verschwörungsmythen in Russland und im postsowjetischen Raum

Vortrag von Dr. Alexander Friedman

Der ukrainische Euromaiadan als eine US-amerikanische Verschwörung? Alexey Nawalny wurde nicht vergiftet? Proteste in Belarus durch den Westen inspiriert? Die Liste der in Russland und in postsowjetischen Staaten verbreiteten, antiwestlich und nicht selten antisemitisch geprägten Verschwörungsmythen ist lang.

Warum entstehen Verschwörungserzählungen? Und warum sind sie ausgerechnet in Russland und im postsowjetischen Raum weit verbreitet? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung, die bekannten und weniger bekannten Verschwörungsmythen auf den Grund geht, ihre Verbreitung in sozialen Medien erforscht, die Besonderheit des verschwörungstheoretischen Denkens beleuchtet und den Umgang mit diesem diskutiert.

Dr. Alexander Friedman lehrt Zeitgeschichte an der Universität des Saarlandes und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie Politikwissenschaft und Soziologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW (Duisburg).

Informationsflyer
Flyer zur Veranstaltungsreihe

Datum und Uhrzeit
25. November 2021
19:30 – 21:00

Durchführung
Diese Veranstaltung wird von von Referat I/1 der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der VHS Bad Homburg als Kooperationsveranstaltung durchgeführt.

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