Geboren in ein bedrohtes Leben: Kinder außerhalb der NS-»Volksgemeinschaft«

Vortrag von Dr. Götz Hartmann

Moderation: Prof. Dr. Marita Metz-Becker

Die Mütterfürsorge des nationalsozialistischen Regimes war nur für Deutsche gedacht. Frauen und ihren Kindern, die nicht zur „Volksgemeinschaft“ gezählt wurden, blieb sie vorenthalten. Ausgehend von zwei exemplarischen Lebens-geschichten schildert der Vortrag das Schicksal osteuropäischer Zwangsarbeiter-innen, die während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland schwanger wurden und ihre Kinder im Säuglingsalter verloren. Außerdem wird der Umgang deutscher Stellen mit den Gräbern der Kinder von Zwangsarbeiterinnen nach 1945 beleuchtet.

Die Vortragsreihe findet begleitend zur Ausstellung “Hebammen in Hessen – Gestern und Heute” statt, die kostenlos bei der HLZ, Referat I/4 ausgeliehen werden kann.

Dr. Götz Hartmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ∣ Landesverband Hessen.

Die Veranstaltung wird online durchgeführt. Allen angemeldeten Teilnehmenden schicken wir vor Beginn die Zugangsdaten per E-Mail zu.

Anmeldeschluss
Montag, 04.10.2021

Informationen
Einladung zur Veranstaltungsreihe

Datum und Uhrzeit
06. Oktober 2021
17:00 – 18:30

Durchführung
Diese Veranstaltung wird von Referat I/4 der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ∣ Landesverband Hessen und der Kommunalen Frauenbeauftragten der Landeshauptstadt Wiesbaden als Kooperationsveranstaltung durchgeführt.

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