Polarisierung und Konflikt: Fragmentierung und Wertewandel in Innenpolitik und Gesellschaft der USA

mit Simone Becker, Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Henry-Kissinger-Professur

Teil der Veranstaltungsreihe: “Showdown 2020 – die USA im Wahlkampf”

Schon vor der Corona-Pandemie schien die USA für viele von uns in einem dauerhaften Ausnahmezustand. Seit Donald Trump am 20. Januar 2017 das Amt des Präsidenten der USA antrat, ist kein Tag vergangen, an dem das twitternde Staatsoberhaupt keine Schlagzeilen schreibt. Durch das Verbreiten von „Alternativen Fakten“, durch den Umgang mit „Black Lives Matter“ oder durch sexistische Äußerungen stößt der Präsident regelmäßig auf Unverständnis und Empörung im politisch liberalen Lager. Auf der anderen Seite feiern Trump-Fans seinen national-konservativen Kurs à la „America first“. Trump scheint das Land zu spalten wie kein US-amerikanischer Präsident zuvor. Auch in der derzeitigen Coronakrise gibt es einen Teil der Wählerschaft, der dem Präsidenten zu spätes Handeln vorwirft, und einen anderen Teil, der die Schuld lieber bei China oder der WHO sieht. Die Pandemie platzt dabei in den Präsidentschaftswahlkampf zwischen Trump und Biden. Wird sie Trump im Wahlkampf beflügeln oder doch auf die Füße fallen? Häufig steigt die Beliebtheit von Politiker*innen in Krisenzeiten, aber gilt das auch für einen Donald Trump? Dieser und anderen Fragen möchten wir in unserem Webseminar nachgehen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Kooperation
Bundeszentrale für politische Bildung
Fridtjof-Nansen-Akademie
Gesellschaft der Europäischen Akademien e.V.

Informationsmaterial
Informationsflyer zur Veranstaltungsreihe

Datum und Uhrzeit
22. September 2020
18:00 – 19:30

Veranstaltungsort
online

Durchführung
Diese Veranstaltung wird von II/2 durchgeführt.

Kategorien