„Hadamar von innen“ – die nationalsozialistische „Euthanasie“ aus der Sicht von Betroffenen

Online-Fortbildung für Lehrkräfte und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

In den Jahren 1939 bis 1945 wurden etwa 300 000 Menschen Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“. Sie wurden in einer Vielzahl von Anstalten und Kliniken ermordet, weil sie physische oder psychische Beeinträchtigungen hatten oder sozial unangepasst waren. Mit seinem aktuellen Buch „Hadamar von innen – Überlebendenzeugnisse und Angehörigenberichte“ rückt der Kulturwissenschaftler Christoph Schneider die Perspektive Betroffener in den Fokus. Mit Briefen und Eingaben von Angehörigen ermordeter Patientinnen und Patienten sowie von Überlebenden gibt das Buch persönliche Einblicke in den „Alltag“ von Hadamar, aber auch in den Kampf um juristische Aufarbeitung und Auseinandersetzung in der Bundesrepublik, die gerade für die pädagogische Arbeit sehr wertvoll sind. Nach einer kurzen Einführung zu Hadamar und den Zeugnissen durch den Autor folgt eine Workshop-Phase zu ausgewählten Quellen aus dem Buch. Dabei wird auch die Frage diskutiert, wie die Quellen in die eigene schulische oder außerschulische Bildungsarbeit integriert werden könnten.

Ort
Online

Kooperation
Fritz Bauer Institut

Anmeldung
Anmeldung per Mail an Nathalie Schüler: n.schueler@fritz-bauer-institut.de
Anmeldeschluss ist der 18. März 2021.

Informationsmaterial
Veranstaltungsflyer

Datum und Uhrzeit
25. März 2021 bis 25. März 2021
18:00 – 20:00

Durchführung
Diese Veranstaltung wird von I/1 durchgeführt.

Kategorien