Bildungsurlaub: Sich erinnern aktiv gestalten – Ein Besuch der NS-Euthanasie-Gedenkstätte Hadamar

Hinweis: Diese Veranstaltung verschiebt sich auf 2022!

Während des Zweiten Weltkrieges fielen von 1941 bis 1945 in der ehemaligen Landesheilanstalt Hadamar etwa 15.000 Menschen den nationalsozialistischen „Euthanasie“-Mordprogrammen zum Opfer. Die systematische Erfassung und Ermordung der Patientinnen und Patienten von Heil- und Pflegeanstalten war Teil des NS-Vernichtungsfeldzuges gegen die eigene Bevölkerung wie auch der deutschen Kriegsführung in den überfallenen Ländern Europas. Die Gedenkstätte Hadamar befindet sich am authentischen Ort der Verbrechen. In diesem Bildungsurlaub soll der Frage nachgegangen werden, wie Erinnerung an die NS-Verbrechen heutzutage aussehen und aktiv gestaltet werden kann. Dazu gehören das Kennenlernen der historischen Hintergründe der NS-Euthanasie- Verbrechen in Hadamar, die Bezugnahme auf aktuelle Diskussionen zur Pränataldiagnostik und Sterbehilfe sowie Formen des kreativen Umgangs mit Erinnerung. Die Möglichkeiten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bildungsurlaubes reichen hier vom Bearbeiten von Ytong Steinen, dem Erstellen eines Fotobuches oder einer PowerPoint-Präsentation bis hin zum Verfassen von Texten und Musik oder einer Theaterperformance. Der Bildungsurlaub schließt mit einer Präsentation der Ergebnisse im Kreis der Teilnehmenden.

Kooperation
VHS Offenbach 

Datum und Uhrzeit
31. Dezember 2022
ganztägig

Veranstaltungsort
Gedenkstätte Hadamar

Durchführung
Diese Veranstaltung wird von Referat I/1 durchgeführt.

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