Hessische Landeszentrale für politische Bildung
HLZ – Politische Bildung in und für Hessen
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Veranstaltungen

Plakatausstellung „70 Jahre Israel – Plakate erzählen Geschichte“

Zum 70. Geburtstag des Staates Israel 2018 entstand diese Ausstellung israelischer Plakatkunst aus sieben Jahrzehnten. Mit ausgewählten Arbeiten erzählen die beiden Ausstellungsmacherinnen eine Geschichte Israels auf ihre eigene erfrischende Weise – im Medium des Grafikdesigns und der illustrativen Kunst.
Ort:
Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim
Datum:
27. Januar bis 1. März 2020

Glaube in Not? Religiöse Verfolgung im 21. Jahrhundert

Das Phänomen der religiösen Verfolgung gibt es bereits seit Anbeginn der Menschheit. Wenn man so will wurde Jesus bereits aufgrund seiner Religion von den Römern verfolgt. Weiter Beispiele sind die Täufer, die zu Zeiten Martin Luthers religiöser Verfolgung ausgesetzt waren. Die Nazis verfolgten Juden, Zeugen Jehovas und Mitglieder weiterer religiöser Gemeinschaften. Doch religiöse Verfolgung gab es nicht nur in der Vergangenheit. Auch im 21. Jh. werden vermehrt Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religionsgruppierung diskriminiert und angegangen. Zunehmend betroffen sind hiervon religiöse Minderheiten. Ein Beispiel hierfür sind die Rohingyas, die zu Hunderttausenden in Bangladesch Zuflucht gesucht haben. Dieses Seminar beleuchtet zum einen das aktuelle Verhältnis von Religion und Politik und das Phänomen der religiösen Verfolgung. Anhand spezifischer Fallbeispiele des 21. Jh. werden die Mechanismen dieser Form der Diskriminierung erläutert und die Frage aufgeworfen, was Gesellschaft und Politik dagegen unternehmen können.
Ort:
Ingelheim
Datum:
28. bis 29. Februar

"Free At Last"? Afroamerikanische Geschichte und Gegenwart in der politische Kultur der USA

„Free at last, Free at last, Thank God Almighty I‘m Free at last“ - diese Zeile aus einem afroamerikanischen Spiritual schmückt das Grab von Martin Luther King, Friedensnobelpreisträger und Ikone der Bürgerrechts­bewegung. Auch wenn der Spiritual dabei eher auf die jenseitige Freiheit abstellt, soll sich dieses Seminar der Frage nach den diesseitigen Lebensbedingungen der Afroamerikaner/-innen in der Geschichte und Gegenwart der USA widmen. Ausgehend von einer Betrachtung der Ursprünge und Formen der Sklaverei in Nordamerika sowie des rassistischen Alltags insbesondere im „tiefen Sü­den“ analysiert das Seminar die Emanzipationsgeschichte der Schwarzen von der US-Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre um Martin Luther King bis hin zur Gegen­wart der USA unter ihrem ersten schwarzen Präsidenten Barack Obama - und darüber hinaus. Mit dem Amtsantritt Obamas schien die Bürgerrechtsbewegung ein zentrales Ziel erreicht zu haben - doch zugleich erlebte sie in den letzten Jahren eine Welle von Polizeigewalt und selbst von Morden an Schwarzen. Zählen schwarze Leben? So lautet der Slogan einer Kampagne, die diese Diskriminierung nicht mehr hinnehmen will. Das Seminar zieht auch die Musikgeschichte der USA als Zeugen heran: In der Mu­sikgeschichte spiegelt sich nämlich die afroamerikanische Emanzipationsgeschichte recht deutlich wider.
Ort:
Ingelheim
Datum:
06. bis 07. März 2020

BAUSTELLE DEMOKRATIE - Seminarreihe Junge Akademie Frankfurt

In der Theorie weiß man es schon lange, in der Praxis zeigt es sich immer deutlicher: Unsere Demokratie ist eine Dauerbaustelle! Denn: Die Ordnung unseres Zusammenlebens muss einerseits ein verlässlich geregeltes System sein, andererseits mehr als je zuvor auf Herausforderungen reagieren können. Schafft die Demokratie in Deutschland und Europa diesen Spagat? Und wie können wir als Bürger/innen in dieser dauerhaften „Unvollkommenheit“ ein gutes Miteinander gestalten?
Ort:
Frankfurt am Main
Datum:
07. März 2020

Ausgebucht: Literatur und Politik
„Menschheitsaufgabe Klimaschutz - Das Übereinkommen von Paris“

Das Übereinkommen von Paris (Paris Agreement – Accord de Paris sur le climat), das am 12. Dezember 2015 beschlossen und in der Folge von der überwältigenden Mehrheit der Staaten ratifiziert wurde, bildet die Grundlage für internationale Klimapolitik in den kommenden Jahrzehnten.
Ort:
Wiesbaden, Taunusstraße 4 - 6
Datum:
Montag, 9. März 2020, 17 Uhr

Ausgebucht: Literatur und Politik
„Walter Gropius – Architekt der Moderne“

Walter Gropius (1883 bis 1969) ist als Gründer des Bauhaus und Architekt der Moderne weltberühmt. Winfried Nerdinger zeichnet versiert und kenntnisreich ein lebendiges, kritisch reflektiertes Porträt dieses wichtigen Wegbereiters und Lehrers, der den Aufbruch in die Moderne entscheidend prägte.
Ort:
Wiesbaden, Taunusstraße 4 - 6
Datum:
Donnerstag, 19. März 2020, 17 Uhr

Vortrag und Diskussion: „Neuer Antisemitismus in Deutschland?“

Der Mordanschlag auf die Synagoge in Halle hat überdeutlich gemacht, wie gegenwärtig und gefährlich der Antisemitismus nach wie vor in Deutschland ist und wie wichtig es ist, sich aktiv damit auseinander zu setzen.
Ort:
Kulturzentrum „das Rind“
Rüsselsheim
Datum:
31. März 2020

Debatten-Dienstag: "Me, myself & I: Wer bin ich online?"

In der Reihe zur digitalen Diskussionskultur „Wir müssen reden!“ lädt das Museum für Kommunikation in Kooperation mit der Hessischen Landezentrale für politische Bildung zur Fishbowl ein: Bei dieser Gesprächsmethode, können alle mitreden, Ideen einbringen und Fragen an die Expert*innen stellen.
Ort:
Frankfurt am Main
Datum:
31. März 2020

Film- und Gesprächsabend: „There is another way – Israelisch-palästinensische Friedensprojekte“

Die binationale Bewegung „Combatants for Peace“ besteht aus ehemaligen israelischen Soldatinnen und Soldaten und ehemaligen palästinensischen Kämpferinnen und Kämpfern. Alle waren auf der jeweiligen Seite aktiv an dem gewalttätigen Konflikt beteiligt und engagieren sich nun gemeinsam dafür, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. Sie sind getragen von der Überzeugung, dass Gewalt lediglich weitere Gewalt hervorbringt und dass der Konflikt nicht durch Waffengewalt gelöst werden kann.
Ort:
Naturfreundehaus Rüsselsheim
Datum:
24. April 2020, Einlass 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr

Mittel- und Osteuropa 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs

Von 1945 bis 1991 beanspruchte die Sowjetunion Teile Mittel- und Osteuropas als eigenen Herrschaftsbereich. Entweder wurden Staaten als Satellitenstaaten in eine Teilsouveränität entlassen oder waren bis zum Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums fester Bestandteil des Vielvölkerreichs. Noch bis in die frühen 1980er Jahre wurden Autonomiebestrebungen regelmäßig durch die Androhung oder den Einsatz sowjetischer Streitkräfte unterdrückt. Ungarn gelang 1989 als erstem Staat ein Ausscheren aus dem östlichen Herrschaftsbereich. Die Friedliche Revolution in der DDR und der damit verbundene Fall des Eisernen Vorhangs leiteten Endgültig den Zerfall des – oft despektierlich einfach Ostblock genannten – Imperiums der Sowjets ein, bis schließlich zum Jahresende 1991 die einstige Weltmacht selbst unterging. Für Vladimir Putin, den heutigen russischen Präsidenten, war dies die „größte Geopolitische Katastrophe“ des 20. Jahrhunderts. In den meisten Staaten Mittel- und Osteuropas sind mittlerweile lebendige Demokratien entstanden, mit eigenen Dynamiken und Problemen. Im Zuge des Seminars sollen die Teilnehmenden durch wissenschaftliche Vorträge und Gespräche mit Zeitzeugen ein besseres Verständnis über die historischen Vorgänge und die gegenwärtigen Probleme unserer östlichen Nachbarn bekommen.
Ort:
Point Alpha Akademie
Schlossplatz 4, 36419 Geisa
Datum:
28.-29. April 2020

Fachtagung Bodenschutz als kommunale Aufgabe

In kommunalen Handlungszusammenhängen ist der „Boden“ oft ein Streitthema zwischen Politikern und Bürgern. Die politische Kommune will Lebensqualität bieten und orientiert sich dabei an einer guten Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten, Straßennetz, Gewerbe- und Industrieansiedlung, Ausweisung von Wohngebieten), was Bodenverbrauch und -versiegelung zur Folge hat. Dem stehen umweltbewusste Bürgerinnen und Bürger oft kritisch gegenüber, da sie Klima- und Naturschutz gefährdet sehen. Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, den Flächenverbrauch auf max. 2,5 ha pro Tag zu begrenzen, denn Boden ist nicht vermehrbar. Höhere Humusgehalte in den Böden sollen den CO2-Gehalt in der Luft auf ein für das Klima ungefährliches Maß reduzieren können. Weltweit schreitet die Austrocknung des Bodens voran und macht Landstriche unbewohnbar. In den Kommunen treffen agrarpolitische, wirtschaftliche, sozialpolitische und theologisch-philosophische Interessen am Boden nicht immer friedlich aufeinander.
Ort:
Kongresshalle Gießen
Datum:
4. September 2020

BAUSTELLE DEMOKRATIE - Seminarreihe Junge Akademie Frankfurt

In der Theorie weiß man es schon lange, in der Praxis zeigt es sich immer deutlicher: Unsere Demokratie ist eine Dauerbaustelle! Denn: Die Ordnung unseres Zusammenlebens muss einerseits ein verlässlich geregeltes System sein, andererseits mehr als je zuvor auf Herausforderungen reagieren können. Schafft die Demokratie in Deutschland und Europa diesen Spagat? Und wie können wir als Bürger/innen in dieser dauerhaften „Unvollkommenheit“ ein gutes Miteinander gestalten?
Ort:
hessenweit
Datum:
ganzjährig